LANDSCHAFTS- UND ARCHITEKTUR SKULPTUREN AUS STEIN, HOLZ & BASALT

Landschaftsskulpturen sind für Steinbildhauer Klaus Metz kein Abbild der Natur. Sie sind die Landschaft selbst – als Material, als Form, als künstlerische Verdichtung. Basalt aus der Rhön, aufgebrochen und poliert. Sandstein, aus dem eine Silhouette herausgehauen wird. Ein schwerer Baumstamm, der zur Gletscherlandschaft wird – mit rauen Kanten, farbig gefassten Wasserflächen und Blattgold.

 Diese Werkgruppe zeigt, wie weit zeitgenössische Bildhauerei reichen kann: von der archaischen Einfachheit einer Basalt Skulptur bis zur vielschichtigen, fast malerischen Skulptur aus Holz. Was alle Landschaftsskulpturen verbindet, ist das Prinzip der Transformation. Natur wird nicht dargestellt, sondern in eine skulpturale Form überführt. Der Bildhauer greift ein und lässt gleichzeitig das Material sprechen.

Die Basalt-Serien – mit ihrer archaischen Formensprache, die an keltische Langhäuser, an Schutzraum und Heimat erinnert – strahlen eine tiefe, erdverbundene Ruhe aus. Die Holz-Landschaften hingegen sind von einer anderen Energie: farbiger, erzählerischer, von großer räumlicher Wirkung.

Archaische Skulpturen aus Stein & Basalt

Basalt ist das Vulkangestein der Rhön. Steinbildhauer Klaus Metz arbeitet direkt damit – sägt, schleift, poliert. Es entstehen Formen, die wie aus der Erde gewachsen wirken: kompakt, dunkel, ruhig. Ein Steinbildhauer, der das Material der Region in zeitgenössische Kunst transformiert.

Skulpturen aus Holz als Landschaft mit Blattgold und farbig gefasst

Große Baumstämme werden zur Bühne für skulpturale Landschaften. In ihnen entstehen Täler, Gletscher, Steilwände und Wasserflächen. Farbig gefasste Bereiche in kühlen Blau- und Grüntönen, Blattgold an den Kanten und raue Holzoberflächen verbinden sich zu komplexen Skulpturen aus Holz.Skulpturen, die man lange betrachtet und immer mehr darin entdeckt.

Kuriositäten

„Manchmal entsteht Kunst aus einem Augenzwinkern – und bleibt trotzdem ernst gemeint.“

Kuriositäten aus Holz – Kunstwerke von Klaus Metz

Manchmal beginnt Kunst mit einem Augenzwinkern – und entfaltet dennoch eine beeindruckende Tiefe. Die außergewöhnlichen Holzskulpturen von Klaus Metz vereinen Humor, Geschichte und handwerkliche Präzision zu einzigartigen Kunstwerken, die berühren und zum Nachdenken anregen.

Aus unterschiedlichsten Hölzern gefertigt – darunter alte Balken, wiederverwendete Bauelemente und sorgfältig ausgewählte Lindenholzbohlen – entstehen Skulpturen mit Charakter. Jedes Stück Holz trägt seine eigene Vergangenheit in sich: Spuren der Zeit, gewachsene Strukturen und individuelle Maserungen werden bewusst in den künstlerischen Prozess integriert.

Auf den ersten Blick wirken die Werke verspielt und laden zum Schmunzeln ein. Doch bei näherer Betrachtung offenbaren sie ihre tiefere Bedeutung: Sie erzählen von Vergänglichkeit, Erinnerung und der Verbindung zwischen Mensch, Material und Geschichte. Gerade diese Kombination aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit macht die Arbeiten so besonders.

Die Holzkunst von Klaus Metz steht für nachhaltige Kunst, kreative Wiederverwertung und authentisches Kunsthandwerk. Jedes Objekt ist ein Unikat – geprägt von der Geschichte des Materials und der künstlerischen Handschrift des Bildhauers.

Entdecken Sie ausdrucksstarke Holzskulpturen, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden – humorvoll, tiefgründig und unverwechselbar.

TROPHÄEN

Zwischen Knochen, Kalk und Fantasie

Klaus Metz erschafft neue Schädelformen und skulpturale Objekte zwischen Naturbeobachtung, Fantasie und künstlerischer Gestaltung. Seine Arbeiten wirken mal schaurig und geheimnisvoll, mal humorvoll und verspielt – stets mit individuellem Charakter und besonderer Ausstrahlung.

Die Idee zu diesen außergewöhnlichen Formen entstand beim Durchstreifen von Wäldern und Wiesen. Dort entdeckte Schädelfunde von Wildtieren, verwitterte Fundstücke und natürliche Strukturen dienen als Inspiration für seine Neuschöpfungen. Aus diesen Eindrücken entwickelt Klaus Metz eigenständige Figuren und fantasievolle Schädelobjekte, die Natur und Vorstellungskraft miteinander verbinden.

Die Werke entstehen überwiegend aus Keramik und Kalk. Durch die handwerkliche Verarbeitung erhalten die Skulpturen eine natürliche, teils archaische Oberfläche, die an Fundstücke vergangener Zeiten erinnert. Jede Arbeit ist ein Unikat und verbindet ursprüngliche Materialien mit kreativer Formgebung.

Zwischen düsterer Ästhetik und feinem Humor entsteht so eine besondere Welt voller Fantasie, Naturverbundenheit und künstlerischer Ausdruckskraft.

FRÜCHTE

FRÜCHTE – Skulpturen zwischen Erinnerung und Form

Holzskulpturen und Bronzeplastiken der Werkreihe „FRÜCHTE“ entspringen den stillen, oft übersehenen Momenten des Alltags. Sie erzählen von persönlichen Erlebnissen, gewachsen aus der unmittelbaren Umgebung des Ateliers in der Rhön – dort, wo Obstbäume den Jahreslauf prägen und Natur zur Inspirationsquelle wird.

Der Duft eines frisch gebackenen Zwetschgenkuchens nach dem Rezept der Großmutter, der erste Biss in eine reife Kirsche, die samtige Oberfläche einer Pflaume in der Hand – all diese sinnlichen Eindrücke verdichten sich zu Formen. Erinnerungen werden greifbar, übersetzt in Holz und Bronze.

Die Skulpturen spielen mit der Vielfalt natürlicher Formen, vergrößern, abstrahieren und verwandeln Bekanntes in etwas Neues. Sie laden dazu ein, innezuhalten, zu fühlen und die gewohnte Wahrnehmung zu verlassen. Zwischen Realität und Interpretation öffnen sich Räume, in denen das Alltägliche eine neue Dimension erhält.

„FRÜCHTE“ ist eine Einladung: zum Sehen, zum Berühren im Geiste – und zum Wiederentdecken der eigenen Erinnerungen.

ARCHE

Die Skulptur aus Holz verbindet archaische Formensprache mit moderner Klarheit - Ursprung trifft Gegenwart.

Die Arche als Holzskulptur – Erinnerung, Transformation und Symbolik                                                                                                                                            Die Holzskulpturen zum Thema „Arche“ von Klaus Metz sind Erinnerungsträger religiöser Geschichte und kultureller Überlieferung. Sie verweisen auf die archaische Idee der Arche als Urbild von Schutz, Übergang und Transformation. In ihr verdichten sich menschliche Urängste – vor Untergang, Wandel und dem Verlust des Vertrauten – ebenso wie die Hoffnung auf Bewahrung und Neubeginn.

Die Arche steht hier nicht nur als Verweis auf die biblische Erzählung, sondern als universelles Symbol des Übergangs: ein Raum zwischen Vergangenem und Zukünftigem, zwischen Bedrohung und Erneuerung. Das Material Holz verstärkt diesen Eindruck des Archaischen; es trägt Spuren von Zeit, Wachstum und Vergänglichkeit in sich und verbindet Naturgeschichte mit kulturellem Gedächtnis.

Metz’ Arbeiten eröffnen damit einen Denkraum, in dem religiöse Geschichte neu gelesen werden kann. Die Arche erscheint nicht als abgeschlossenes Narrativ, sondern als offene Form des Neudenkens: eine Einladung, Herkunft und Zukunft zugleich zu betrachten.

Im Jetzt verdichten sich Vergangenheit und Zukunft zu einem gegenwärtigen Moment der Möglichkeit. Die Skulpturen machen sichtbar, dass Erinnerung nicht Rückschau allein ist, sondern immer auch Entwurf – ein fortwährendes Sich-neu-Erfinden aus dem, was überliefert wurde.

Die Skulpturen aus Stein, holz & Basalt sind im Atelier KUNSTraum² in Langenleiten zu erleben

Entdecken Sie die einzigartigen Skulpturen im Raum und in Originalgröße. 

Berühren ist hier ausdrücklich erwünscht: Das Gewicht des Basalts, die Textur des Holzes, die Farbigkeit – das sind keine Details, das ist das Werk.